Auf Synergien und Know-how gesetzt
Neue Partner machen WSW stärker
Mitte des vergangenen Jahres wurde die wechselseitige Beteiligung
zwischen den WSW und den Stadtwerken Velbert beschlossen und im
Dezember 2002 die strategische Allianz zwischen WSW, RWE Plus und
Cegedel aus Luxemburg besiegelt. Als Beteiligungsform wurde das
Tracking Stock-Modell gewählt, das eine Beteiligung nur am
Versorgungsbereich der WSW AG (Energie- und Wasserversorgung)
ermöglicht, ohne diesen rechtlich verselbständigt auszugründen.
Die Anteile von RWE Plus liegen bei 20 Prozent, Cegedel wird sich in
der Zielstruktur mit 13,3 Prozent beteiligen. Das Volumen der
Gesamtbeteiligung wird bei 232 Millionen Euro liegen. Hiervon fließen
dem Haushalt der Stadt Wuppertal als Kaufpreis rund 116 Millionen Euro
zu. Die weiteren rund 116 Millionen Euro werden in Form von
entsprechenden Vermögenswerten in die WSW AG eingebracht. Durch die RWE
Plus-Einlagen wird die Marktposition und Substanz der WSW erheblich
gestärkt. Dies stellt einen entscheidenden Beitrag zum Aufbau eines
Netzwerkes von horizontalen Kooperationen mit benachbarten
Energieversorgern dar, wie sie bereits durch die erfolgreich umgesetzte
Kooperation mit der Stadtwerke Velbert GmbH begonnen wurde.
Durch die horizontalen Partnerschaften werden die
Wettbewerbsfähigkeit und Marktposition insbesondere durch gemeinsame
Produktentwicklung und den gemeinsamen Auftritt bei der Beschaffung von
Strom und Erdgas gestärkt, Synergiepotenziale auf der Kostenseite
realisiert sowie ein Know-how- und Erfahrungsaustausch gefördert.
 
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