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Nachtrag - Das amerikanische Osterei
von Cross-Border 16.03.08, 00:18
    
Der große amerikanische „Bubble“ geht in Luft auf.


    
...Neue Hiobsbotschaften gibt es fast jede Woche: Gerade schockierte die Beteiligungsgesellschaft Carlyle den Markt damit, dass ihr Fonds-Tochterunternehmen CCC am Ende ist. Carlyle gehört neben Blackstone und KKR zu den größten Private-Equity-Firmen der Welt (Anmerkung des Verfassers – Hedgefond)  ....

...Die Amerikaner geben weniger Geld aus. Gleichzeitig entwertet das Eingreifen der Fed den Dollar von Stunde zu Stunde. Und die Angst vor der Stagflation wächst. Es geht also längst nicht mehr nur um die Liquidität der Banken...

...Die Frage ist: Wie schlimm wird es wirklich? Die kühnsten Pessimisten fürchten, dass es zur Systemkrise kommt, dass gar das gesamte Finanzsystems kollabiert. Dann nämlich, wenn der Damm mit der ersten Riesenpleite bricht. Wenn sich dann eine Welle ergießt, die nicht nur über die Großen des Finanzsystems schwappt, sondern reihum große Konzerne erfasst. Wenn das Vertrauen in die Aktienmärkte wegbricht, die Anleger ihr Geld vollständig abziehen...

Nur eines ist sicher: Solche Pegelstände wie derzeit hat es seit 30 Jahren nicht mehr gegeben.

Banken FAZ

Original und der ganze Bericht hier.

Nachtrag 14.07.2008 – und die „Substanz“ der „Supermacht USA“ verraucht!

Wenn Fannie und Freddie wanken

 
Der Hilfsplan der US-Regierung bedeutet noch nicht die Rettung für die halbstaatlichen Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac. Beide sind riesige Mischwesen, die noch in der Krise neue Risiken auftürmten. Nun stehen Billionen Dollar auf dem Spiel.


Hamburg - Bear Stearns war nur ein müder Aufgalopp. Als die US-Notenbank Mitte März die taumelnde Investmentbank durch einen Notverkauf an den Konkurrenten JP Morgan Chase vor der Pleite rettete, atmeten viele Investoren auf. Nach einer solch spektakulären Rettungsaktion, so lautete die von vielen Bankvorständen geschürte Hoffnung, müsste die Kreditkrise doch halbwegs überstanden sein.

Weit gefehlt. Vier Monate später geht es nicht mehr um irgendeine Investmentbank mit knapp 400 Milliarden Dollar in den Büchern. Diesmal geht es um die beiden weltgrößten Immobilienfinanzierer, die gemeinsam Hypotheken im Wert von 5,3 Billionen Dollar angehäuft haben. Das ist rund die Hälfte aller ausstehenden Hypotheken in den USA und entspricht rund einem Drittel des US-Bruttoinlandsprodukts.

Fannie Mae und Freddie Mac sind das Herz und die Seele des US-Hypothekenmarkts. Fallen sie, kollabiert der Markt. Diesmal geht es also richtig zur Sache, und diesmal wird es deutlich teurer.

Rettungsplan in höchster Not

Verständlich, dass US-Regierung und US-Notenbank sogleich in höchster Not einen Rettungsplan ausgerufen haben. Die beiden Hypothekenbanken sollen bei Bedarf Geld direkt von der US-Zentralbank bekommen - zu günstigen Zinsen von 2,2 Prozent. Zusätzlich will Finanzminister Henry Paulson den Kreditrahmen der beiden Institute von derzeit 2,25 Milliarden Dollar erhöhen, um den wankenden Riesen in der aktuellen "Stressphase" beizustehen.

Original unter:

Wir sind nur vier Monate älter – und der Bubble hat inzwischen unüberschaubare Dimensionen angenommen, aber wohl noch lange nicht sein Ende erreicht.

Kategorie Allgemeines

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