Startseite |  Forum  |  Kalender |
 
Das Ende – die letzten Fakten
von Cross-Border 14.03.09, 01:27
    
Diese Seite ist nun beendet – alles was von uns in den vergangenen Jahren befürchtet wurde, ist nun leider eingetroffen. Das Fiasko der Stadt Wuppertal ist mit den Fakten aus den Cross-Border-Geschäften vorbestimmt.


            
Wuppertal hat aktuell in 2009 Schulden in Höhe von 1,6 Milliarden Euro, und davon sind über 1 Milliarde Euro Kassenkredite. Dafür zahlt Wuppertal täglich rund 205 Tausend Euro an die Schuldnerbanken.

Der Kämmerer Dr. Slawig hat 1997 die Stadtkämmerei in Wuppertal übernommen, die Stadt hatte in diesem Jahr Schulden in Höhe von ca. 460 Millionen Euro, davon waren ca. 79 Millionen Euro Kassenkredite. 

2004 wurde unser jetziger Bürgermeister Peter Jung gewählt, dieser übernahm damit schon einen Schuldenstand von ca. 1,1 Milliarden Euro, mit ca. 652 Millionen Kassenkrediten.
 
 
Hinzu kommt nun das Fiasko der Cross-Border-Verträge – Wuppertal ist damit spätestens im Herbst 2009 – natürlich erst nach den Wahlen – faktisch am Ende, fremdbestimmte Sozialkürzungen werden die unausweichliche Folge sein.

Der Wuppertaler Schuldenstand von uns dokumentiert in 2007

Sollte hier, wie in unserer Tagespresse oft geschehen, nun die ewige Litanei der Verantwortlichkeit von Bund und Land für dieses Schuldendesaster bemüht werden, sollten Sie sich einmal die Stellungnahme der IHK Wuppertal zum Haushaltsplan 2004/2005 zu Gemüte führen, die sie hier nachlesen können .

Wenn wir auch nicht allen Lösungsansätzen der IHK zustimmen, so zeigt sich wohl doch ein klares Bild für die Verantwortlichen der Schuldenmisere unserer Stadt Wuppertal.

Wuppertal hatte in der BRD schon lange eine herausragende Rolle in Sachen Filz und Sumpf, insbesondere mit den Parteien CDU, SPD, FDP, aber auch den Grünen.

Das Geschacher um Pfründe hinter den Kulissen der Tagespolitik in Wuppertal hatte Folgen:
Seit 1996 ermittelte die Staatsanwaltschaft gegen 1259 (!) Personen in Wuppertal aus Politik, Wirtschaft, Kirche und Presse wegen des Verdachts der Korruption – Schadensumme unbekannt.

In den nur 5 Jahren ab 2004, in denen wir uns mit der „Haushaltspolitik“ der Stadt Wuppertal beschäftigt haben, hat sich das in keiner Weise geändert.

Hier eine Auflistung der „Ausfälle“ für Wuppertal, für die nicht eine einzige Person in Wuppertal zur Verantwortung gezogen wurde, die aber maßgeblich unsere Handlungsfähigkeit verändert hat:

EXPO Real Ausschreibungskosten Ohligsmühle/Alexanderbrücke – Projekt natürlich gescheitert – keine Investoren - Schadenssumme unbekannt.

Das ist der letzte uns bisher bekannte GAU der Stadtverwaltung, aber diese Liste erhebt auch keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit.

Wir werden diese Summen auch nicht mehr zusammenrechnen oder recherchieren, jedem Leser sollte klar sein, um welche Dimensionen es bei den „Ausfällen“ in der Vergangenheit in Wuppertal ging.

Tatsache ist und bleibt – in Wuppertal wird in gigantischen Dimensionen „Musik“ bestellt, deren Rechnung am Ende aber nicht bezahlt werden kann, zum Einen, weil die Stadt die Leistungsfähigkeit gar nicht hat, zum Anderen, weil diese „Projekte“ oft jeglicher Realität entbehren, und von Inkompetenz und Fehleinschätzungen begleitet sind. Und diese offenen Rechnungen möchte man dann auch noch in grenzenloser Selbstüberschätzung der eigenen Situation von Bund und Land beglichen sehen. In Wuppertal findet sich in diesen fünf Jahren kein einziger – in Worten – KEIN EINZIGER – Verantwortlicher für irgendeine dieser Fehlentscheidungen! Und dies gerade trotz vollmundiger Bekundungen unserer Stadtführung!

Was ist also los in Wuppertal?

"Wir bemerken nun, wie sich die etablierten Parteien den Staat zur Beute gemacht haben, und dass der Staat zum Selbstbedienungsladen für Politiker geworden ist. In der bequemen Proporzdemokratie wird der Klüngel zum System. Man schanzt sich wechselseitig Vorteile zu."

Dieser Satz aus dem August 1992 stammt nicht von uns, sondern vom Vater unserer DDR-Kanzlerin Merkel, und trifft somit sowohl für die Politik der Stadt Wuppertal, als auch die Bundespolitik zu, von der eigenen Tochter bis 2009 mit der großen Koalition in unüberschaubare Höhen gehoben.

Somit bleibt nur noch ein Fazit:

Weder auf den Staat, noch auf die Stadt bezogen, gibt es noch demokratische Strukturen – es herrscht die Willkür, und fataler Weise gleichzeitig in dieser Krise aber auch die Ohnmacht der Wirtschaftsmächtigen. Politik ordnet sich selbstbesessen und wie selbstverständlich wirtschaftlichen Interessen unter – zum eigenen Fiasko, aber auch zur eigenen Selbstbedienung. Ein Umdenken, eine grundsätzliche Kehrtwende ist zur Zeit nirgendwo erkennbar!

Weder auf den Staat, noch auf die Stadt bezogen, gibt es, einer Demokratie würdig, eine einzige unabhängige Staatsanwaltschaft, die Willens und in der Lage ist, die aufgezeigten Rechtsbrüche zu ahnden. Zwei Bäcker und eine Verkäuferin verlieren aktuell in „unserer“ BRD für ca. 1,50 Euro Schadenssumme Ihren Job, und müssen um Wiedereinstellung klagen, die Politiker unserer Proporzdemokratie verzocken zeitgleich unsere Zukunft in Milliardenhöhen, verschleppen im Sinne von wirtschaftlichen Interessen fällige Insolvenzen  – und bleiben unbehelligt. Das kann somit schon lange keine Demokratie mehr sein!

Der heutigen BRD fehlt es der Unabhängigkeit von eines anderen nötigender Willkür.
Die heutige BRD ist keine Demokratie im freiheitlichen Sinne mehr.
Wuppertal fehlt es politisch mit den etablierten Parteien CDU, SPD, FDP und den Grünen einer demokratischen Struktur – wer somit noch entsprechend wählt, ist selber schuld.


Eine Zusammenfassung der renomierten Zeitung "Die Zeit" finden Sie hier:
"Für dumm verkauft"

Zweifelhafte Cross-Border-Leasing-Verträge deutscher Kommunen mit US-Finanzinvestoren könnten zu hohen Wertberichtigungen führen - hier in der Welt.
Kategorie Allgemeines

Links dazu
Cross-Border Wikipedia

Artikel dazu
Cross-Border – vorläufiges Resümee
Steuerliche Anerkennung des Cross-Border Leasings in den USA aufgehoben
Nachfrage der Landesbeauftragten für Datenschutz
Klage gegen die Stadt Wuppertal eingereicht
Journalistenpreis für kritischen Autor wegen Attac-Kontakten aberkannt

News dazu
Im Westen nichts Neues
Fazit in eigener Sache – Cross-Border-Wuppertal
Sparkonzept von „Milchbube“ und „Klementine“ – 80 Millionen versus 120,5 Millionen
Die Rathauszocker - Nachtrag -
Das ist Politik in Wuppertal – Nachtrag
Finale – die aktuellen Verlustzahlen
Kleines Lexikon der „Unwörter“
Bundesregierung: Keine gesetzlichen Korrekturen bei Cross-Border-Leasing
Das Finale – noch 15 Tage bis zur Offenbarung.
Was auf uns bundesweit zukommt - Nachtrag
WR - TOP´s und Flopps - Nachtrag
AWG Wahrheit - Nachtrag
AWG in den USA – Nachtrag
Ausschreibung - Nachtrag
Ohne jede Kommentierung - Nachtrag
Das letzte Wort – an Frau Merkel
Nachtrag - Die Akte eines Privatisierers – Wolfgang Tiefensee
OVG Münster: Erlös aus Cross-Border-Leasing steht nicht dem Gebührenzahler zu
Ein Staat ohne Legitimation
Cross-Border Leasing – Zusammenfassung
Deutschland die Bananenrepublik – Herr Horst Köhler
Deutschland die Bananenrepublik – Frau Dr. Angela Merkel
Steuerfragen etc. - Frau Dr. Angela Merkel
Das Urteil - Cross-Border-Leasing
Österreich - Auswirkungen des US–Cross Border Leasings - Deutschland
Erster Teilerfolg – Barwertvorteil gehört in die Gebührenberechnung
"Steuergerechtigkeit" Wie? & Warum?
Die Stadt Wuppertal als Fondmanagerin – oder wohin mit dem Barwertvorteil?
Oberbürgermeister auf Privatisierungs-Tingeltour
Die Perversion der Beratungshörigkeit
Die Schlinge wird zugezogen
Finanzamt – Mitwisser oder Geprellte im Cross-Border Steuerbetrug?
Finanzamt – Antwort zu unseren Steuerfragen
Wege aus der politischen Hilflosigkeit
Finanzamt Wuppertal – Cross-Border – keine Antwort
Finanzamt Wuppertal - Sale-and-Lease-Back
ÖPP/PPP - Hintergründe
Wuppertal, die Stadt der Superlativen
Themennachschau – GWG, Schwebebahn, Cross-Border
Aufstehen gegen Ausverkauf
Public-Private-Partnership (PPP) - die neue Form der Besitzumverteilung
Tiroler Wasserkraft reicht weitere Schweigeklage gegen Kritiker ein
Cross-Border – die Angst geht um
Betrogene Betrüger
Schadenersatz an Gemeinde
Der Tribut an RWE und Cross-Border – Grundabgabenbescheid 2005
Privatisierung und Bürgerbegehren in Wuppertal - Johannes Rau
Kommunales Cross-Border-Leasing - und die Dummheit nimmt immer schneller ihren Lauf .
Das Nicht-Zuständigkeits-Karussell
Interimsantwort unseres neuen Oberbürgermeisters
Stadt Wuppertal beantragt Ruhestellung des Verfahrens
Die seltsame Wirklichkeit der SPD Wuppertal
Städten drohen Schadenersatzforderungen
Finanzamt verweist auf Justizministerium
Anfrage an den neuen Oberbürgermeister in Wuppertal
Die Entscheidung ist gefallen
Klage gegen Mittelverwendung
Buchbesprechnung Cross-Border Leasing
Klage gegen die Stadt Wuppertal



Sie können kein Kommentar schreiben, da Sie nicht eingeloggt sind
Newsletter abonnieren
Name
Email
 Umfrage
Soll die Stadt Wuppertal die Cross-Border-Geschäfte nach Berücksichtigung aller Risiken rückabwickeln?

Nein, die Risiken sind überschaubar.
Ja, die Risiken übertreffen den erhaltenen Barwertvorteil.
Weiß ich nicht.


Ergebnisse
Kommentare : 0

 Account
Nick
Pass
  Login merken
 

Registrieren
Kennwort vergessen

 
www.cross-border-wuppertal.de