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Aufstehen gegen Ausverkauf
von Cross-Border 06.05.05, 02:13
Bürgerbegehren für Wuppertal - Alte Feuerwache Wuppertal, Donnerstag, 12. Mai 2005, 19.30 Uhr.

Das unternehmerische Interesse, Gewinne zu privatisieren und Verluste auf die Allgemeinheit abzuwälzen, äußerte sich in Wuppertal jüngst in den gemeinsamen Plänen der Stadtspitze und des Energiekonzerns RWE, den profitablen Versorgungsteil der Wuppertaler Stadtwerke AG weiter zu privatisieren. Proteste in der Bevölkerung konnten diesen Plan vorläufig verhindern.
Jetzt ist zu diskutieren, wie man den Ausverkauf von öffentlichem Eigentum künftig stoppen kann. Insbesondere hat uns die Mülheimer Bevölkerung im Februar mit ihrem Bürgerentscheid ein Beispiel für erfolgreiches Auftreten gegen Privatisierung gegeben.
Diese Frage betrifft nicht nur die Angestellten von WSW und anderen öffentlichen Unternehmen, die von Entlassungen bedroht sind, sondern die gesamte Bevölkerung Wuppertals: Privatisierungen bedeuten den Verlust der demokratischen Kontrolle über die Unternehmen und ziehen zwangsläufig Preiserhöhungen und Leistungsverschlechterungen zur Profitmaximierung nach sich.

Referenten:
Stefan Pattberg (Mehr Demokratie e.V.)
Gerd-Peter Zielezinski (Stadtrat Wuppertal)
Heinz Weskamm (Jurist, Bürgerbegehren „Unser Mülheim“)
Günter Wassermann (Beschäftigter WSW)
u.a.

Donnerstag, 12. Mai 2005, 19.30 Uhr
Alte Feuerwache Elberfeld, Gathe 6- Initiativkreis für ein Bürgerbegehren gegen weitere Privatisierung in Wuppertal -
V.i.S.d.P.: Tim Eschmann, Postfach 120389, 42349 Wuppertal
Kategorie Allgemeines

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