| Aus Österreich stammt die schon im Jahre 2002 herausgegebene umfangreiche Ausarbeitung zum Thema Privatisierung. So heißt es bei Susanne Haydvogel:
„Die Zukunft des öffentlichen Eigentums und der Daseinsvorsorge ist ein Thema nicht nur für Spezialisten. Jede und jeder von uns ist im täglichen Leben davon berührt.
Mit der Neufassung dieser „Privatisierungs-Broschüre“ hat Susanne Haydvogel den Versuch unternommen, den Bürgerinnen und Bürgern Informationen zu vermitteln, die von den Mächtigen gerne verschwiegen werden.“
Somit ist die folgerichtige Konsequenz an all unsere finanzschwachen Politiker und interessengebundenen Pressevertreter:
Wir haben die Verantwortung in der Wahl der Welt, in der wir leben: Wir akzeptieren sie oder wir weisen sie zurück und die Art, in der wir das tun, die macht die Gesellschaft aus, in der wir leben, das ist Politik. Jede/r weiß, wohin zu schnelles, blindes Akzeptieren der Welt, so wie sie ist, führen kann.
Somit – verteilen sie die Informationen von Susanne Haydvogel, die Sie hier als pdf-Datei herunterladen können und zwingen Sie „unsere Stadtvertreter“ zu verantwortungsbewusstem Handeln!
Zum gleichen Thema gehört der Newsletter von Attac aus dem März 2005 mit dem Thema „EU und Privatisierung“
Im Einzelnen finden Sie hier die folgenden Themen:
Studie Kristina Dietz und Barbara Dickhaus - Öffentliche Dienstleistungen in der EU unter Privatisierungsdruck? WEED und die Rosa Luxemburg Stiftung legten im November 2004 eine Studie mit dem Titel „Öffentliche Dienstleistungen unter Privatisierungsdruck – Folgen von Privatisierung und Liberalisierung öffentlicher Dienstleistungen in Europa“ vor.
Bahn Winfried Wolf Wege auf den Prellbock Immer wieder wird der Bahn in der EU eine große Zukunft verheißen. Die Realität sieht leider anders aus. Schuld daran ist auch die Politik der EU. 12 Thesen zum Thema Trennung von Netz und Betrieb (Verkehr). Die Privatisierung der Bahn wird verheerende Folgen haben. Die Schweiz zeigt, dass es auch anders geht.
Wasser Nik Geiler Die EU und die Privatisierung von Wasser Nachdem in den letzten Jahren Vorstöße der EU-Kommission zur „Liberalisierung“ der „Wassermärkte“ abgeblockt werden konnten, steht 2005 zu erwarten, dass die neu zusammengesetzte Kommission einen weiteren Anlauf unternehmen wird.
Banken Wilhelm Ruehl Wie die EU zwecks Privatisierung auf das deutsche öffentliche Bankensystem einwirkt Von der EU-Kommission wurden gegenüber Deutschland zwei Forderungen an die deutschen öffentlichrechtlichen Banken und Sparkassen herangetragen, um angeblich im Bereich der globalisierten Finanzdienstleistungen eine stärkere Liberalisierung und mehr Wettbewerb zu erreichen.
Potsdamer Erklärung Öffentliche Daseinsvorsorge in Europa verteidigen und erneuern Am 20. September 2003 fand auf Initiative der Fraktion der Vereinten Europäischen Linken / Nordische Grüne Linke in Potsdam eine internationale Konferenz zu EU-Liberalisierungspolitik und öffentlicher Daseinsvorsorge statt. Wir dokumentieren die Abschlusserklärung.
Alternativen Christian Zeller Mehr als Reformpolitik – gesellschaftliche Aneignung Es ist eine Strategie der gesellschaftlichen Aneignung einzuschlagen, die aktuelle Formen des alltäglichen Widerstandes gegen die Verschlechterungen der Lebensbedingungen verbindet mit einer antikapitalistischen Perspektive. Jede emanzipatorische Perspektive muss von Grund auf eine internationale sein.
Privatisierung gestoppt Werner Rügemer Signal gegen Filz In Mühlheim an der Ruhr war der erste vorbeugende Bürgerentscheid gegen Privatisierung erfolgreich.
Auch hier gilt – verteilen Sie die pdf-Datei, und fordern Sie unsere verantwortungslosen Stadtpolitiker zu verantwortungsbewusstem Handeln in Form von Leserbriefen, Eingaben, Anfragen, Bürgerentscheiden, etc. auf. Die Datei zum Verteilen finden Sie hier.
Schlußendlich zum Thema - Interview Telepolis 26.06.2006 mit Werner Rügemer:
Der Staat entmachtet sich selbst. Werner Rügemer über die neue "Kultur" der Selbstbereicherung
Die Privatisierung führt genau zum Gegenteil von dem, was sie verspricht: nicht zu mehr Wettbewerb sondern zu Monopolen, die Kommunen werden nicht entlastet, sondern belastet, die Preise werden nicht niedriger, sondern steigen, es entstehen keine neuen Arbeitsplätze, sondern es werden Stellen abgebaut, die Infrastruktur funktioniert nicht besser, sondern schlechter, der Konsument wird nicht zu seinem Vorteil, sondern zu seinem Nachteil bedient und die Umwelt wird nicht mehr geschont, sondern mehr in Mitleidenschaft gezogen. Zu diesen Einsichten kommt der der Fachmann für Korruptions- und Armutsforschung, der Publizist Werner Rügmer
Noch einmal als Schlusssatz: Wir haben die Verantwortung in der Wahl der Welt, in der wir leben: Wir akzeptieren sie oder wir weisen sie zurück und die Art, in der wir das tun, die macht die Gesellschaft aus, in der wir leben, das ist Politik. Jede/r weiß, wohin zu schnelles, blindes Akzeptieren der Welt, so wie sie ist, führen kann.
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